Japanisch inspiriert:
Shibori

Shibori ist (vereinfacht gesagt) die japanische Art zu batiken. Die Möglichkeiten zum Wickeln, Drehen und Abbinden des Stoffes sind hier ebenfalls sehr vielfältig. Wir zeigen ein besonders schnelles Beispiel, unser Shibori-T-Shirt.

Was man so braucht:
  • eine Schüssel und einen Messbecher
  • simplicol Textilfarbe
  • simplicol Fixierer für Textilfarbe
  • Gummihandschuhe
  • Gummibänder
  • und z. B. ein weißes T-Shirt

Tipp: Nimmt man ein Shirt in Apricot und schwarze Textilfarbe, erzielt man einen Effekt ähnlich dem Bleichen von dunklen Stoffen.

Schritt 1:
Das Shirt zu einem Ball rollen und mit Gummibändern fixieren.

Schritt 2:
Einen Liter heißes Wasser in eine Schüssel füllen und die simplicol Textilfarbe darin auflösen.

Schritt 3:
Shirt für 30 Minuten in die Schüssel legen. Je länger die Färbezeit umso intensiver später der Farbton.

Schritt 4:
Shirt aus dem Farbbad nehmen und mit kaltem Wasser ausspülen.

Schritt 5:
Das Shirt mit dem flüssigen Fixiermittel nachbehandeln, so dass die Färbung echt wird.

Schritt 6:
Erst dann die Gummibänder entfernen und mit Waschmittel nachwaschen. Fertig!

Tipp: Die Grundfarbe des Shirts kann variieren – so lange die gewählte Textilfarbe dunkler ist. Ein anderes Kleidungsstück oder Textil geht natürlich auch. Wichtig ist nur, dass es aus pflanzlichen Naturfasern besteht, zum Beispiel Baumwolle, Leinen oder Viskose. Grundsätzlich lassen sich auch Mischgewebe färben. Darunter versteht man Mischungen von färbbaren Fasern wie eben Baumwolle, Leinen und Viskose mit nicht-färbbaren Fasern aus Polyester und Polyacryl. Der Anteil dieser nicht-färbbaren Fasern sollte höchstens 50 Prozent betragen.